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Patt-Situation im Ihr Chef Martin Bursik zeigte sich zufrieden über die sechs Prozent der Stimment

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Patt-Situation im Ihr Chef Martin Bursik zeigte sich zufrieden über die sechs Prozent der Stimment

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Es sei das erste Mal, dass in einem Land des ehemaligen Ostblocks eine grüne Partei in ein Parlament einziehe. Von den Grünen könnte jetzt auch bei der Regierungsbildung einiges abhängen. Was es nicht geben wird, auch nach schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit, ist eine große Koalition von ODS und Sozialdemokraten. Erste Gespräche über einen Ausweg aus der Patt-Situation sollen am Montag stattfinden, zunächst zwischen Staatspräsident neuen schechischen Parlament.

Nach der Parlamentswahl in Tschechien hat Ministerpräsident Jiri Paroubek Zweifel am rechtmäßigen Verlauf geäußert. Der Sozialdemokrat warf seinen Gegnern von der konservativen ODS-Partei vor, die Wahlen mit einer Schmutzkampagne regelwidrig beeinflusst zu haben. Seine Partei prüfe daher, ob sie das Wahlergebnis anfechte. Er weigere sich zudem, Oppositionsführer Mirek Topolanek zu dessen Sieg zu gratulieren.

Topolanek betonte weiter seinen Anspruch auf die Bildung der neuen Regierung Tschechiens. Seine euroskeptische ODS ist stärkste Kraft im Parlament geworden. Das bestätigt auch das vorläufige amtliche Endergebnis: Es beschert den Parteien allerdings ein Dilemma. Beide politischen Lager haben demnach im Parlament je hundert Sitze. Das sind zum einen die regierenden Sozialdemokraten, zusammen mit den Kommunisten. Auf der anderen Seite stehen die ODS, die Christdemokraten und die Grünen, die es zum ersten Mal ins Parlament geschafft haben. Ihr Chef Martin Bursik zeigte sich zufrieden über die sechs Prozent der Stimmen. Es sei das erste Mal, dass in einem Land des ehemaligen Ostblocks eine grüne Partei in ein Parlament einziehe. Von den Grünen könnte jetzt auch bei der Regierungsbildung einiges abhängen. Was es nicht geben wird, auch nach schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit, ist eine große Koalition von ODS und Sozialdemokraten. Erste Gespräche über einen Ausweg aus der Patt-Situation sollen am Montag stattfinden, zunächst zwischen Staatspräsident Vaclav Klaus und ODS-Chef Topolanek als Führer der stärksten Fraktion.