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Terrorverdächtige von London planten angeblich Giftanschlag

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Terrorverdächtige von London planten angeblich Giftanschlag

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Die Großrazzia gegen eine vermutete Bombenwerkstatt in London ist nach britischen Medienberichten durch Hinweise auf einen geplanten Giftanschlag ausgelöst worden. 250 Sicherheitskräfte hatten am Freitag ein Haus in Ost-London gestürmt. Bisher teilte die Polizei jedoch nichts über eventuelle Funde mit. Zwei Männer wurden festgenommen; einer wurde in dem Haus angeschossen: Der 23-jährige Abdul Kahar wurde an der Schulter verletzt. Er wurde in das London Hospital im East End gebracht und dort unter scharfe Bewachung gestellt. Sein Bruder Abdul wird im Hochsicherheitsgefängnis Paddington Green festgehalten. Abdul Kahar sei im Schlafanzug und erkennbar unbewaffnet gewesen, sagte seineAnwältin, Kate Roxburgh: Er sei die Treppe heruntergekommen und sofort angeschossen worden – ohne Vorwarnung und ohne jede Aufforderung, sich nicht zu rühren. Dass die Männer in seinem Hause Polizeibeamte waren, habe er erst nach den Schüssen erfahren Medienberichten zufolge stehen sie im Verdacht, an einem Sprengsatz im dem Giftstoff Zyanid gearbeitet zu haben. Den Hinweis habe ein Bekannter der beiden Männer aus Bangladesch geliefert. Er habe angegeben, ein Gespräch der Verdächtigen belauscht zu haben. Dabei sei es darum gegangen, wie sie ein Behältnis mit Explosivstoffen füllen würden. Später seien Hinweise darauf hinzu gekommen, dass der Sprengkörper mit Zyanid umgeben werden sollte, wodurch im Falle einer Explosion eine “toxische Wolke” über einem größeren Gebiet erzeugt worden wäre.