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Untersuchungsbericht zu Versäumnissen vor Terroranschlägen von London

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Untersuchungsbericht zu Versäumnissen vor Terroranschlägen von London

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Unzureichende Vorbereitung auf Notfälle sowie Pannen in den Kommunikationssystemen haben die Rettungsarbeiten nach den Terroranschlägen am 7. Juli vergangenen Jahres in London behindert. Zu diesem Schluss kommt eine sechsmonatige Untersuchung des Londoner Stadtparlaments unter der Leitung von Richard Barnes. Im 21.Jahrhundert sei es unannehmbar, dass in einer der fortschrittlichsten Städte der Welt die Rettungsdienste Läufer aussenden müssten, um Informationen auszutauschen, sagte Barnes bei einer Pressekonferenz. In dem Bericht wird unter anderem kritisiert, dass in der Hektik nach der Explosion oft nicht übermittelt wurde, wo konkret Verletzte zu versorgen waren. Zugleich werden “unglaubliche Beispiele an Mut und Findigkeit” hervorgehoben. Sie hätten dazu beigetragen, den Verletzten trotz erheblicher Probleme Hilfe zu leisten. Die Anschläge hatten extremistische britische Muslime verübt. Mit selbstgebauten Sprengsätzen rissen sie in drei U-Bahnzügen und einem Bus insgesamt 52 Menschen mit in den Tod.