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Bericht kritisiert Kommunikationspannen nach Londoner Anschlag

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Bericht kritisiert Kommunikationspannen nach Londoner Anschlag

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Unzreichende Vorbereitung auf Notfälle sowie Pannen in den Kommunikationssystemen haben die Rettungsarbeiten nach den Terroranschlägen am 7. Juli vergangenen Jahres in London behindert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Londoner Stadtparlamentes. Darin wird unter anderem kritisiert, dass nach nach den Explosionen oft nicht übermittelt wurde, wo konkret Verletzte zu versorgen waren. Ken Knight von der Londoner Feuerwehr sagte, die Opfer seien nicht im Stich gelassen worden. Man habe wohl so viele Leben gerettet, wie traurigerweise von den Selbstmordattentätern genommen worden seien. Zugleich wurden in dem Bericht der Mut und die Findigkeit von Mitarbeitern der Rettungsdienste, der Verkehrsbetriebe und der Bürger gelobt. Sie hätten dazu beigetragen, trotz erheblicher Probleme mit Funkgeräten und Mobilfunknetzen rasch Hilfe zu leisten. Alan Brown von der Londoner Polizei berichtete, es seien neue Einsatzpläneunter den Einsatzkräften vereinbart worden. Sie sorgten für eine bessere Nutzung der noch immer gleichen technischen Ausrüstung. Man sei zuversichtlich, dass man in einer ähnlichen Situation heute weitaus besser reagieren könne. Die Anschläge hatten vier extremistischebritische Muslime verübt. Mit selbstgebauten Sprengsätzen rissen OCe Selbstmordattentäter in drei U-Bahnzügen und einem Bus insgesamt 52 Menschen mit sich in den Tod.