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US-Präsident warnt vor Instabiliät in Somalia

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US-Präsident warnt vor Instabiliät in Somalia

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Einen Tag nachdem islamistische Milizen in Somalia die Hauptstadt Mogadischu unter ihre Kontrolle gebracht haben, hat ein islamischer Würdenträger des Landes zum heiligen Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen.

Damit gemeint sind die besiegten, selbst-ernannten Anti-Terrormilizen. Während die Bevölkerung die “Miliz der Islamischen Gerichte” mit Demonstrationszügen unterstützt, beunruhigt die derzeitige Entwicklung US-Präsident George Bush. Er sagte in Texas: “Es gibt Instabilität in Somalia. Das Wichtigste ist, zu verhindern, dass das Land ein sicherer Hafen für Al-Qaida wird, dass es ein Ort wird, an dem Terroristen Attentate planen können.” Die islamistischen Milizen wollen, dass in Somalia die Sharia – das islamische Gesetz – gilt. Sie rücken nun auf Jowhar nördlich von Mogadischu vor. Dies ist die Hochburg der Koalition der Anti-Terror-Milizen. Einer der Kriegsherren dieser Milizen ist nun im Nachbarland Kenia festgenommen worden. Dort hatte er sich nach dem militärischen Sieg der Islamisten hingeflüchtet. Kenia hat jetzt ein Einreiseverbot für alle somalischen Warlords der Koalition verhängt.