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EU und Albanien schließen Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen

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EU und Albanien schließen Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen

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Dies gilt als erster Schritt auf dem Weg zu einem späteren Beitritt. Das Abkommen sieht einen engeren politischen Dialog und langfristig die Schaffung einer Freihandelszone vor. Die EU verpflichtet Albanien außerdem zur Reform von Verwaltung und Justiz und zum Kampf gegen Korruption und Organisiertes Verbrechen. Damit verbunden ist politische und finanzielle Unterstützung aus Brüssel.

Albanien ist nach Mazedonien und Kroatien der dritte Balkanstaat, mit dem die Union ein Assoziierungsabkommen schließt, Serbien und Bosnien-Herzegowina verhandeln noch.

Ob daraus einmal ein Beitritt resultiert, ist keineswegs sicher. Bis zur endgültigen Ratifizerung durch alle Regierungen und das Europa-Parlament kann es Jahre brauchen, weshalb ein Interim-Handelsabkommen die wichtigsten Elemente zur Schaffung der Freihandelszone vorwegnimmt.