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Russischer Ölkonzern Rosneft geht wahrscheinlich im Juli an die Börse

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Russischer Ölkonzern Rosneft geht wahrscheinlich im Juli an die Börse

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Der russische Ölkonzern Rosneft hat die Pläne für seinen Börsengang bestätigt. Dabei sollen bis zu zehn Milliarden Euro erlöst werden. In einer Mitteilung an die Londoner Börse machte Rosneft allerdings keine Angaben über Umfang und Zeitpunkt der Operation.

Aus Unternehmenskreisen verlautete indes, die Börseneinführung werde Mitte Juli in Moskau und London stattfinden. Ende Juni werde die Informationskampagne für Investoren gestartet. Rosneft ist mit einer Förderung von 1,58 Millionen Barrel täglich das drittgrößte Ölunternehmen Russlands. Hinter Lukoil mit 1,8 und TNK-BP mit 1,6 Millionen Barrel.

Der Börsengang Rosnefts ist in der Finanzwelt stark umstritten. So hatte die britische Fondsgesellschaft F&C Asset Management erklärt, sie werde sich an der Operation nicht beteiligen, solange keine ausreichenden Rückstellungen im Zusammenhang mit Yuganskneftegas vorgenommen würden.

Yuganskneftegas ist der Kernbereich des zerschlagenen Yukos-Konzerns, den Rosneft in einer Zwangsauktion erworben hatte.