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Erstmals Anschlagsserie im nordirakischen Kirkuk

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Erstmals Anschlagsserie im nordirakischen Kirkuk

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Bei Anschlägen im Irak sind am Morgen fast 40 Menschen getötet worden. Im schiitischen Armen-Viertel Bagdads, in Sadr-City, wurden bei der Explosion einer Autobombe fünf Menschen getötet und mehr als 40 verletzt. Auf einem Markt im al-Mansour-Viertel im Westen der irakischen Hauptstadt kamen bei der Explosion einer Bombe mindestens 15 Menschen ums Leben. Im vornehmlich von Kurden und Turkmenen bewohnten Kirkuk im Norden des Irak starben bei zwei Anschlägen mindestens 24 Menschen.

Es war zunächst unklar, ob es sich Selbstmordanschläge handelte. Die Ölstadt Kirkuk war bisher weitgehend von Anschlägen verschont geblieben. In Camp David kündigte US-Präsident George W. Bush an, dass auch der Nachfolger des in der vergangenen Woche getöteten al-Qaida-Führers im Irak, Abu Mussab al-Sarkawi, verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werde. Bush hatte nach dem Tod Sarkawis seine wichtigsten Minister im symbolträchtigen Camp David zu einer zweitägigen Strategiesitzung über den Irak versammelt. An diesem Dienstag soll es eine Video-Konferenz mit der Regierung in Bagdad geben.