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Neuer Prozess wegen Aids-Infizierungen in Libyen vertagt

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Neuer Prozess wegen Aids-Infizierungen in Libyen vertagt

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In Libyen ist ein neuer Prozess gegen fünf bulgarische Krankenschwestern und einen Palästinenser vertagt worden. Sie waren im Mai 2004 von einem Gericht zum Tode verurteilt worden. Ihnen war vorgeworfen worden, in einem Krankenhaus in Bengasi für ein Experiment 400 Kinder vorsätzlich mit dem Aids-Virus infiziert zu haben. Der Oberste Gerichtshof Libyens hob die Todesurteile wegen Verfahrensmängeln auf und ordnete eine Neuverhandlung an. Der neue Prozess hatte im Mai begonnen, war aus Verfahrensgründen aber kurz nach dem Auftakt vertagt worden. Die Angeklagten sitzen seit 1999 in libyscher Haft.