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Prodi empfiehlt neuen Anlauf für die EU-Verfassung nach Wahlen in Frankreich


Redaktion Brüssel

Prodi empfiehlt neuen Anlauf für die EU-Verfassung nach Wahlen in Frankreich

Jetzt nimmt Romano Prodi die Sache in die Hand. Sozusagen auf Werbetour für die EU-Verfassung und eine rosige Zukunft Europas ist der neue italienische Regierungschef und ehemalige EU-Kommissionspräsident auf Rundreise durch Europas Haupstädte. Beim Treffen in Wien mit seinem österreichischen Kollegen Wolfgang Schüssel, dem derzeitigen EU-Ratsvorsitzenden, plädierte Prodi für einen Neustart in Sachen Verfassung nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Frankreich im kommenden Jahr. Und bis dahin müsse die EU mit konkreten Projekten die Bürger von sich überzeugen – das Kredo, das auch sein Nachfolger Jose Manuel Barroso derzeit unermüdlich wiederholt.

Anschließend in Paris bei Präsident Jacques Chirac zu Gast, bekräftigte der Italiener, dass man natürlich den Franzosen beim zweiten Referendum nicht den selben Vertragstext vorlegen werde. Seine nächste Station ist an diesem Mittwoch Berlin, wo Angela Merkel schon an neuen Vorschlägen zur Rettung der Verfassung arbeitet.

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