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Samba zum WM-Auftaktspiel Brasiliens in Berlin

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Samba zum WM-Auftaktspiel Brasiliens in Berlin

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Gestern abend in Berlin: Umsonst und Draußen – einen Tag vor dem ersten Spiel der brasilianischen Nationalmannschaft gegen Kroatien gab es vor dem Haus der Kulturen der Welt ein Konzert von Gilberto Gil. Eigens dafür wurde das Wasser aus dem großen Teich vor dem Haus gelassen, das schaffte Platz für 8.000 Gäste.

Gilberto Gil war in den späten 60er-Jahren einer der bekanntesten Vertreter der sogenannten “Tropicalismo-Bewegung”, die Bossa Nova-Rhythmen mit internationaler Rock- und Popmusik verband. 1970 wurde er wegen seiner Kritik an Brasiliens Militärregierung des Landes verwiesen, zwei Jahre später kehrte Gil zurück. Er machte weiter erfolgreich Musik, vor drei Jahren ernannte Präsident Lula da Silva ihn zum Kulturminister. Und auch jetzt war Gil Brasiliens Botschafter in Sachen Musik und guter Laune.