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Weltweite Rüstungsausgaben erreichen Rekordhoch

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Weltweite Rüstungsausgaben erreichen Rekordhoch

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Die weltweiten Rüstungsausgaben haben im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht. Das geht aus dem neuen Jahrbuch des angesehenen Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervor. Spitzenreiter beim Waffenexport sind demnach erstmals die EU-Staaten vor Russland und den USA. Bei Paris eröffnete gestern die größte Rüstungsmesse der Welt, die Eurosatory. Mehr als 1000 Aussteller zeigen hier die neuesten Entwicklungen auf dem Rüstungsmarkt.

Die Branche profitiert auch vom sogenannten “Kampf gegen den Terrorismus”. Eine neue Raketengeneration ermögliche Einsätze ohne allzu große Kollateralschäden, sagt John Ward vom Rüstungskonzern Lockheed Martin. Man könne ein Ziel genau anvisieren, das sei früher nicht möglich gewesen. Der Preis dürfe dabei wohl kaum eine Rolle spielen, wenn man damit das Leben eines Soldaten retten könne. Die französische Verteidigungsministerin Michele Alliot-Marie kündigte indes eine Vervierfachung der Beteiligung Frankreichs am europäischen Projekt Eurocopter an, einer hundertprozentigen Tochter des europäischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns EADS.