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US-Präsident stattet Irak Überraschungsbesuch ab

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US-Präsident stattet Irak Überraschungsbesuch ab

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Auf seinem Überraschungsbesuch in Bagdad hat der US-amerikanische Präsident George Bush dem Irak erneut seine Unterstützung versichert. Allerdings liege die Zukunft des Landes in den Händen der irakischen Führung, sagte er auf seinem ersten Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki. Bush sagte: “Ich bin nicht nur gekommen, um Ihnen in die Augen zu sehen, ich bin auch gekommen, um Ihnen mitzuteilen: Wenn Amerika sein Wort gibt, wird es sein Wort halten.”

Bush stattete danach auch den amerikanischen Soldaten einen Besuch ab. Er dankte ihnen für ihren Einsatz im Irak. Seit dem Einmarsch der US-Truppen im März 2003 wurden etwa 2500 amerikanische Soldaten getötetet. Unterdessen meldete sich offenbar der neue Al-Kaida-Führer für den Irak im Internet zu Wort. Ob die Botschaft echt ist, ist noch unklar. Der Mann mit dem vermutlich angenommenen Namen Abu Hamsa Al-Muhdschadir drohte mit Rache für den Tod seines Vorgängers Abu Mussab Al-Sarkawi. Er kündigte außerdem neue Attentate gegen die US-Truppen und ihre, so wörtlich, “schiitischen Agenten” an. Bei Anschlägen im Irak starben am Dienstag erneut mindestens 36 Menschen, Dutzende weitere wurden verletzt.