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Bruno, der Braunbär

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Bruno, der Braunbär

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Der seit Wochen im Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland umherstreifende männliche Braunbär soll mit einer dreizehn Jahre alten Artgenossin angelockt und dann gefangen werden. Sie lebt in einem Privatgehege in Niedersachsen. Die Experten lehnen diesen Vorschlag ab. Der Bär sei zu jung, er interessiere sich mehr für Schafe und Honig. Das Jungtier stammt aus einem Naturpark bei Trento in Italien und erhielt von den Medien den Namen Bruno. Bruno wurde in Bayern und Tirol gesichtet. Ein aus Finnland eingeflogenes Spezialteam mit Spürhunden konnte bisher noch keinen Erfolg aufweisen. Den Hunden sei es zu heiß, entschuldigte sich der finnische Botschafter in Berlin.Ein Sprecher des World Wildlife Fundes sagte, die Menschen in dem Gebiet sollten lernen mit dem Bären zusammen zu leben. Dies dürfte sich jedoch als schwierig erweisen, da Bruno vielen Angst macht. Er hatte sich in der Nähe fußballspielender Kinder gezeigt und auch schon Lämmer gerissen. Artenschützer fürchten, dass Bruno erschossen werden könnte.