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Fünfundzwanzig Taliban-Kämpfer bei Offensive in Afghanistan getötet

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Fünfundzwanzig Taliban-Kämpfer bei Offensive in Afghanistan getötet

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Die afghanische Armee und US-geführte Koalitionstruppen haben bei ihrer Großoffensive in Südafghanistan nach offiziellen Angaben mindestens 25 radikal-islamische Taliban-Rebellen der getötet. Die Kämpfe sind Teil der Operation “Mountain Thrust” – deutsch: “Vorstoß in die Berge”. Sie ist die größte Offensive in Afghanistan seit dem Sturz der Taliban Ende 2001. Dabei setzen die Koalitionstruppen und die afghanische Armee nach Angaben der US-Streitkräfte in vier südöstlichen Provinzen mehr als 10 000 Soldaten ein. Es wird noch viel gekämft werden, sagte der Sprecher der Koalitionstruppen, Tom Collins. Doch die Taliban würden das Gebiet nicht halten können, und sie würden zweifellos nie wieder die Hauptstadt Kabul einnehmen oder die Regierung stürzen. Auch das britische Militär äußerte sich zuversichtlich, dass die Offensive am Ende erfolgreich sein werde. Seit vergangener Woche wurden bei der Operation mindestens 110 Rebellen und drei Soldaten der Koalitionstruppen getötet.