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Palästinenserin bei israelischem Raketenangriff getötet


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Palästinenserin bei israelischem Raketenangriff getötet

Bei einem israelischen Raketenangriff im südlichen Gazastreifen ist eine Palästinenserin ums Leben gekommen; mindestens dreizehn Menschen wurden verletzt, darunter mehrere Kinder. Nach palästinensischen Angaben sollte die Rakete anscheinend einen Auto treffen, in dem Mitglieder der radikal-islamischen Hamas-Bewegung unterwegs waren, doch sie schlug in einem Wohnhaus ein. Derweil bekundete die israelische Armee ihr Bedauern über den Tod von drei palästinensischen Kindern bei einem vorangegangenen Raketenangriff im Gazastreifen. Nach israelischen Medienberichten plant die Armee eine Großoffensive im nördlichen Gazastreifen, um den ständigen Beschuß grenznaher Orte in Israel zu unterbinden. Unterdessen töteten israelische Soldaten einen militanten Palästinenser bei einem Feuergefecht in Nablus im Westjordanland. Die Armee war zu einer Razzia in ein Flüchtlingslager von Nablus vorgestoßen. Der Getötet war nach Armeeangaben Drahtzieher eines Selbstmordanschlags im Westjordanland vor drei Monaten. Dabei waren vier Israelis getötet worden. Dem Vernehmen nach gehörte er zu den Al-Aksa-Brigaden, einem bewaffneten Arm der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Abbas.

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