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Über 50 Millionen der EU für Geflügelzüchter

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Über 50 Millionen der EU für Geflügelzüchter

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Nach dem Preisverfall wegen der Vogelgrippe wird die EU den Geflügelzüchtern in 14 Mitglieds-Staaten mit 50 bis 65 Milionen Euro unter die Arme greifen. Auch Deutschland und Österreich sind darunter. An den Kosten für Notschlachtung oder Vernichtung von Bruteiern wird sich die EU zur Hälfte beteiligen, wie der zuständige Ausschuss an diesem Mittwoch nach Angaben der Kommission beschloss.

Die Vernichtung von Fleischbeständen soll allerdings nicht finanziell unterstützt werden: Laut Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel erholt sich der Markt wieder, und deshalb könnten die Bestände aufgebraucht werden.

Nach dem Auftreten von Vogelgrippe-Fällen in Deutschland und anderen EU-Staaten war der Verbrauch stark zurückgegangen und die Preise daraufhin drastisch gefallen. Deshalb greift die EU zu dieser außergewöhnlichen Finanzmaßnahme – üblicherweise kann sie nur Subventionen für Notschlachtungen oder Exportbeihilfen gewähren.