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Weitere Mordanklage gegen US-Militär im Irak

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Weitere Mordanklage gegen US-Militär im Irak

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Acht amerikanische Soldaten werden beschuldigt, einen behinderten Iraker in Hamdaniya vorsätzlich getötet zu haben. Sie sollen vorgetäuscht haben, es handele sich um einen Rebellen. Auf dem kalifornischen Stützpunkt Camp Pendleton erklärte Oberst Stewart Navarre, alle Marinesoldaten seien gemäß dem Gesetz für bewaffnete Konflikte ausgebildet. Das Marinecorps werde die Vorwürfe gründlich untersuchen.

Die Soldaten sollen ihr Opfer aus seinem Haus gezerrt, es getötet und dann ein Gewehr neben die Leiche gelegt haben. Falls sie schuldig gesprochen werden, droht ihnen die Todesstrafe. Ebenfalls gestern wurde ein weiterer Mann im Zusammenhang mit dem Tod von mehreren irakischen Gefangenen in Salaheddin angeklagt. Er soll sie zusammen mit drei weiteren Soldaten Anfang Mai absichtlich frei gelassen haben, um sie auf der Flucht erschießen zu können. Das Pentagon untersucht außerdem weiter den Vorfall in Haditha mit 24 ermordeten Zivilisten.