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Blutige Unruhen im Irak

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Blutige Unruhen im Irak

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Vor dem Freitagsgebet ist es in der irakischen Hauptstadt Bagdad zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen. Sunnitische Rebellen griffen einen Konvoi von Anhängern des Schiitenführers Al Sadr mit Panzerfäusten an. Dabei starben vier Menschen. Später lieferten sich die Rebellen eine Schießerei mit der am Tatort eingetroffenen Polizei und dem US- Militär. Die Regierung versuchte, mit einer Ausgangssperre die Gewalt einzudämmen. Zuvor war in Bagdad eine Bombe in einem Schiitenviertel explodiert. Zwei Menschen wurden verletzt. In Basra im Süden des Landes tötete eine Autobombe in der Nähe einer Tankstelle 10 Menschen, 18 wurden verletzt. Die Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten in der zweitgrößten Stadt des Landes verschlimmern sich. In der Region um die Stadt wurde bereits vergangenen Monat der Notstand ausgerufen. Und in einem Dorf nördlich von Bagdad tötete eine Bombe bei einer sunnitischen Moschee 10 Menschen. Im selben Ort ist vor zwei Wochen der Al Kaida- Terrorist Al Sarkawi bei einem amerikanischen Luftangriff ums Leben gekommen.