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Gipfel zur Verteidigungspolitik der Eurasien-Staaten

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Gipfel zur Verteidigungspolitik der Eurasien-Staaten

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Mehrere Länder der ehemaligen Sowjetunion wollen wirtschaftlich, militärisch und politisch enger zusammen arbeiten. Zu diesem Zweck hat sich WeißrusslandsPräsident Alexander Lukaschenko mit anderen Staatsoberhäuptern der Region in der weißrussischen Hauptstadt Minsk getroffen. Die so genannte Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit will den Aufbau einer schnellen Eingreiftruppe in Zentralasien beschließen. Neben Russland und Weißrussland wollen sich daran Armenien, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan beteiligen.

Das militärisch-politische Bündnis dieser Länder soll sich zu einer universellen, multifunktionalen Organisation entwickeln und zum Beispiel auch auf Friedenseinsätze der Vereinten Nationen vorbereitet sein. Während des Treffens gab Russlands Präsident Wladimir Putin bekannt, dass nun auch Usbekistan zum gleichberechtigten Mitglied der Organisation geworden sei. Wirtschaftlich streben die Staaten eine Zollunion untereinander an und außerdem langfristig den Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO. Um ihre gemeinsamen ökonomischen Interessen zu vertreten, sind die Länder in der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft organisiert.