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Kommission stellt Aktionsplan zur Unfallverhütung auf

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Kommission stellt Aktionsplan zur Unfallverhütung auf

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Unfälle sind die vierthäuftigste Todesursache in der EU – bei Kindern und Jugendlichen sogar die häuftigste. Rund 235.0000 Menschen kommen auf diese Weise jährlich auf der Straße, im Haus oder am Arbeitsplatz ums Leben.

Zur Unfallverhütung hat die Europäische Kommission nun einen Aktionsplan verabschiedet – es geht dabei vor allem um Aufklärung der Bürger, wie sie Risiken vermeiden, aber auch um verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten zur Prävention.

Die selbe Gefahrenquelle birgt nämlich in den einzelnen EU-Staaten unterschiedliches Risiko: In Litauen ist das Risiko für einen Unfalltod fünfmal so hoch wie etwa in den Niederlanden, beklagt der Gesundheitskommissar.

Der Plan soll sich auf Kinder, Jugendliche und Ältere sowie auf besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer konzentrieren. Informationskampagnen, EU-weiter Erfahrungsausstausch über besonders wirksame Präventionsmaßnahmen oder auch die Schulung von Lehrern und Verkaufspersonal gehören mit dazu.