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Saudi-Arabien tötet mutmaßliche Al-Qaida-Anhänger

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Saudi-Arabien tötet mutmaßliche Al-Qaida-Anhänger

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Bei der Stürmung eines mutmaßlichen Verstecks der Terrorgruppe Al Qaida sind in der saudi-arabischen Hauptstadt Riadh sieben Menschen getötet worden. Nach Angaben der offiziellen saudischen Nachrichtenagentur starben sechs Terrorverdächtige und ein Polizist. Ein Verletzter wurde festgenommen. Die Polizei hatte offenbar Hinweise auf die Vorbereitung eines Attentats.

Seit dem Irakkrieg ist Saudi-Arabien immer wieder Ziel von Terroranschlägen. Im Mai 2003 hatten islamitische Aktivisten in Riadh in westlichen Wohnvierteln Selbstmordattentate verübt. Als Hintergrund für die Anschläge, die Al Qaida zugeschrieben werden, gilt der Versuch die USA-gestützte Monarchie der Wahabiten zu stürzen. Die Regierung antwortete mit einer massiven Anti-Terror-Kampagne, in deren Verlauf sie nach eigenen Angaben die meisten der gesuchten Al-Qaida-Anhänger gefasst oder getötet hat. Seitdem sind mindestens 150 Ausländer und Bürger aus Saudiarabien bei Anschlägen ums Leben gekommen. Außerdem sollen 130 Terroristen getötet worden sein.