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Tote bei Bandenkrieg in Guatemala City-Gefängnis

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Tote bei Bandenkrieg in Guatemala City-Gefängnis

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In einer Justizvollzugsanstalt für Jugendliche in Guatemala sind bei einer Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Gefängnisbanden vier Insassen getötet und sieben schwer verletzt worden. Die Mitglieder der Gangs hätten Waffen gezogen. Zwei Gefangene kamen durch Schusswunden ums Leben, die anderen beiden wurden mit Betonblöcken erschlagen. “Wir wissen nicht, was passiert ist,” meint ein Feuerwehrmann.

“Die Jungs sagen, eine feindliche Gang sei in ihr Territorium eingedrungen, und da hätte es Ärger gegeben.” Die Direktorin der Anstalt sagte, beim Abendessen sei es unter den Jugendlichen zum Streit gekommen. Warum die Insassen bewaffnet waren, sei unerklärlich. In dem 20 Kilometer östlich der Hauptstadt Guatemala City gelegenen Gefängnis gab es bereits in der Vergangenheit mehrfach Probleme zwischen den Banden, Mara Salvatrucha und Mara 18. Die Gruppen wurden in Los Angeles von hispanischen Einwanderern gegründet und haben ihren Wirkungskreis bis nach Mittelamerika ausgeweitet.