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Spionage gegen Terror: USA haben internationalen Geldtransfer durchleuchtet


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Spionage gegen Terror: USA haben internationalen Geldtransfer durchleuchtet

Die US- Regierung hat für ihren Kampf gegen den Terror Millionen von internationalen Geldtransfers kontrolliert. Es handelte sich dabei vor allem um Überweisungen in oder aus den Vereinigten Staaten. Der US-Finanzminister John W. Snow sagte, diese Geldströme könnten sehr viel erzählen. Würde man das Geld verfolgen, so käme man auch zu den Terroristen.

Der für die Aktion zuständige Staatssekretär Stuart Levey nannte das Vorgehen legal. Durch die Überwachung sei man zu Adressen und Telefonnummern gekommen. Die amerikanischen Ermittler hatten sich laut der “New York Times” bereits nach dem 11. September 2001 Zugang zum weltweit größten Knotenpunkt für internationale Transaktionen SWIFT in Brüssel verschafft. SWIFT wurde von der internationalen Finanzindustrie eingerichtet. Angeschlossen sind 7.800 Teilnehmer der Finanzbranche in mehr als 200 Ländern der Welt. Offenbar konnten die USA durch die Überwachung einige hochrangige AL Kaida-Terroristen fassen.
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