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Regierung in Bagdad präsentiert Plan zur Nationalen Versöhnung

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Regierung in Bagdad präsentiert Plan zur Nationalen Versöhnung

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Ein Plan zur Nationalen Versöhnung soll nach dem Willen der irakischen Regierung dem Land Frieden bescheren. Ministerpräsident Nuri al Maliki stellte das 28-Punkte-Programm in Bagdad dem Parlament vor. Es sieht unter anderem eine Entwaffnung der Milizen vor, ebenso sollen 2500 der 28 000 Gefangenen im Land entlassen werden. Der Ministerpräsident sagte, der Plan könne über Versöhnung und Dialog die Einheit des irakischen Volkes wieder herstellen. Durch ihn könnten zudem die Regeln des Zusammenlebens im Land gefördert werden. Das Programm sieht außerdem Gespräche mit Teilen der sunnitischen Rebellen vor. Es wird auf den Straßen des Landes bereits diskutiert. Ein Mann sagte, der Plan würde auf einige Hindernisse stoßen. Gruppen aus dem Ausland würden den Irak in den Bürgerkrieg treiben. Ein anderer sagte, wenn das Programm allen Irakern Vorteile bringe, dann würde es auch akzeptiert werden. Unterdessen geht die Gewalt im Irak weiter. Am Morgen explodierte in einem Einkaufsviertel in Bagdad am Straßenrand eine Bombe. Sie tötete drei Menschen und verletzte siebzehn. Ebenso sprengte sich ein Selbstmordattentäter an einer Straßensperre in Bagdad in die Luft.