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Kommission: Belgien für SWIFT-Affäre zuständig

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Kommission: Belgien für SWIFT-Affäre zuständig

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In der Affäre um die Kontenspitzelei der USA bei der in Brüssel ansässigen Bankenorganisation SWIFT hat die EU die Verantwortung auf Belgien geschoben. Nun ermitteln die belgischen Behörden. SWIFT ist ein Finanztransaktions-Institut, dem gut 8000 Geschäftsbanken aus 20 Ländern angeschlossen sind.

Medienberichten zufolge haben sich die USA, wie von Finanzminister John Snow bestätigt, seit den Anschlägen vom 11. September 2001 Daten über zahlreiche Kontenvorgänge bei SWIFT beschafft, um Finanztransaktionen von mutmaßlichen Terroristen auf die Spur zu kommen.

Die belgische Regierung hatte davon offenbar keine Kenntnis. Die belgische Notenbank erklärte, ihre Kontrolle über Swift sei eingeschränkt und erstrecke sich nicht auf den betreffenden Bereich.