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Illegale Immigration: Spanischer Außenminister besucht Afrika

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Illegale Immigration: Spanischer Außenminister besucht Afrika

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Während die Welle illegaler Einwanderer nach Europa nicht abreißt, hat der spanische Außenminister Miguel Angel Morationos in Afrika an seine Amtskollegen appelliert: Bei Gesprächen mit afrikanischen Ministern bot Morationos Entwicklungshilfe an, im Gegenzug erwartet er eine Drosselung der Flüchtlingsströme. Morationas traf Politiker in Kap Verde, Guinea, Gambia und Senegal. Weitere Station ist Mauretanien. Im nächsten Monat wird in der marokkanischen Stadt Rabat ein gemeinsamer Gipfel von EU und Afrika stattfinden, um Strategien gegen illegale Immigration auszuarbeiten. In den letzten beiden Tagen erreichten 250 Flüchtlinge in kleinen Booten die Gewässer vor den spanischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura. Wie die Behörden mitteilten, seien die Flüchtlinge zwar erschöpft, aber nicht ernsthaft verletzt oder erkrankt. Das spanische Rote Kreuz schätzt allerdings, dass in diesem Jahr mehr als eintausend dieser Armutsflüchtlinge den Versuch Europa zu erreichen, nicht überlebten. Seit Januar sind mehr als 11-tausend Menschen illegal auf die Kanarischen Inseln gelangt. Außerdem nehmen die Flüchtlinge immer längere und gefährlichere Routen auf sich nähmen. Zielland Nummer eins ist Spanien. Jeden Tag machen sich allein nach Gran Canaria 200 bis 600 Menschen auf.