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Nahost: Situation bleibt angespannt

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Nahost: Situation bleibt angespannt

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Die israelische Armee hat auch in der vergangenen Nacht ihre Militäroffensive im Gazastreifen fortgesetzt. Insgesamt feuerte sie 15 Raketen auf verschiedene Ziele ab. Darunter auf das palästinensische Innenministerium und ein Gebäude der Al-Aksa-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Fatah-Bewegung. Die Armee drang jedoch erneut nur in den Süden des Gazastreifens vor, nicht in den Norden.

Eine solche Ausweitung der Aktion hatte der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert unterbunden, um möglichen Verhandlungen Raum zu geben. Dies hatte auch die ägyptische Regierung gefordert, die eine Vermittlerrolle einnimmt.
Ziel der Offensive ist die Befreiung eines 19jährigen Soldaten, der vor fünf Tagen von Palästinensern entführt wurde.
Bei einer Razzia in Nablus, im Westjordanland, erschossen israelische Truppen einen Palästinenser. Er war Mitglied der Al-Aksa-Brigaden.