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UN-Sicherheitsrat berät über israelische Militäroffensive


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UN-Sicherheitsrat berät über israelische Militäroffensive

Fast eine Woche nach der Entführung des israelischen Soldaten hat Israel seine Militäroffensive im Gazastreifen fortgesetzt. Unterdessen stellten die radikalen Palästinensergruppen, die den Soldaten entführt haben, Forderungen auf: Israel solle 1000 Gefangene aus den Gefängnissen freilassen und die Militäroffensive beenden. Eine Forderung, die Israel bereits ablehnte.

Gleichzeitig wurde eine weitere Entführung bekannt: Die Al-Aqsa Brigaden, die mit der Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verbunden sind, gaben bekannt, sie hätten in der Nacht einen weiteren israelischen Staatsbürger gefangen genommen. Unklar ist, ob es sich auch bei ihm um einen Soldaten handelt.

Die Al-Aqsa Brigaden verlangten die Freilassung der palästinensischen Minister, die in den vergangenen Tagen von Israel gefangen genommen wurden. Während sich die Situation in Nahost weiter zuspitzt, beriet der UN-Sicherheitsrat über die israelische Militäroffensive im Gazastreifen. Arabische Staaten hatten die Sondersitzung beantragt.

US-Botschafter John Bolton gab Syrien die Schuld an der Eskalation. Das Land beherberge Terroristen, wie wichtige Mitglieder der Hamas. Die USA forderten, den am Sonntag entführten Soldaten unverzüglich frei zu lassen.

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