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Suche nach diplomatischer Lösung im Gaza-Streifen

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Der palestinensische Premierminister Ismail Haniya und der palästinensische Präsident Mamoud Abbas besichtigten in Gaza-Stadt das von einem israelischen Militärangriff zerstörte Büro und das Gebäude der Hamas-Führung. Mindestens eine Rakete feuerte die israelische Armee von einem Kampfhubschrauber aus auf das Gebäude. Die Räume waren zum Zeitpunkt des Angriffs leer. Haniya rief die internationale Staatengemeinschaft zum Einschreiten auf.

Den Angriff auf sein Dienstzimmer bezeichnete Hamas-Ministerpräsident Haniya als eine Angriff auf ein Symbol des palestinensischen Volkes und seiner Regierung.

Israels Vize-Premier Shimon Perez betonte, dass der ägyptische Präsident Moubarak und die Hamas-Regierung eine diplomatische Lösung finden wollten. Die Hamas habe aber noch keinen Versuch für eine solche Lösung unternommen. Ursprünglich hätte ägypten der Hamas bis Samstag Zeit gegeben, das Angebot anzunehmen.

Die Regierung in Israel will so lange militärisch gegen radikale Palistinenser vorgehen, bis der vor einer Woche entführte israelische Soldat freigelassen wird. Die israelsiche Luftwaffe hatte gleich zu Beginn der Militäroperation das zentrale Elektizitätswerk bombadiert und zerstört. Rund 850.000 der 1,4 Millionen Bewohner im Gazastreifen sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

Unterdessen bezogen israelische Panzer weitere Stellungen und nahmen gezielt Teile des Gaza-Streifens unter Beschuss.