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Kopf-an-Kopf-Rennen bei Präsidentschaftswahl in Mexiko

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Kopf-an-Kopf-Rennen bei Präsidentschaftswahl in Mexiko

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Die Präsidentschaftswahl in Mexiko ist mit einem Patt zwischen dem Linkspolitiker Andrés Manuel Lopez Obrador und dem konservativen Felipe Calderon ausgegangen. Nach der elektronischen Auszählung von 95 Prozent der Simmen lagen die beiden führenden Kandidaten nur rund einen Prozentpunkt auseinander. Die Nationale Wahlkommission teilte mit, dass die Bekanntgabe des Resultats wegen dieser hauchdünnen Differenz auf das kommende Wochenende verschoben wird.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem linksgerichteten Obrador und dem konservative Calderon hatten die meisten Mexikaner befürchtet:

“Nun müssen wir noch ein paar Tage warten, um zu wissen, wer gewonnen hat. es kann ja nur zwischen den beiden entschieden werden.”

“Meiner Ansicht nach ist die Entscheidung klar. Ich denke, Felipe Calderon wird gewinnen, er ist meine Goldene Gans.”

Bis Mittwoch müssen fünf Prozent der fehlenden Stimmen aus entlegenen Regionen gezählt werden. Danach werden sämtliche Wahllisten in den Zentren der Wahlbezirke noch einmal manuell überprüft, das heißt neu gezählt.

Nach der bisher vorliegenden vorläufigen elektronischen Auszählung von 95 Prozent der Stimmen kam Calderon auf 36,60 Prozent,
Lopez Obrador auf 35,49 Prozent, und Roberto Madrazo von der Partei der Institutionalisierten Revolution auf rund 20 Prozent der Stimmen.