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Kritik an Ergebnissen der mexikanischen Präsidentschaftswahl

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Kritik an Ergebnissen der mexikanischen Präsidentschaftswahl

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Bei der Präsidentschaftswahl in Mexiko steht der Sieger immer noch nicht eindeutig fest. Nach Auszählung fast aller Stimmen hat der konservative Kandidat Felipe Calderon einen Vorsprung von rund einem Prozent vor seinem Rivalen, dem Linkspolitiker Andres Manuel Lopez Obrador. Calderon sagte deshalb, er sei bereit die Veranwortung zu übernehmen. Es sei ein Sieg für Mexiko. Die Wahlkommission werde letztlich bekanntgeben, welcher der ursprünglich fünf kandiaten neuer Staatschef werde. Nun müsse man nach vorne blicken.

Der Herausforderer, Lopez Obrador hielt entgegen:
“Wie wir alle wissen, ist das ein vorläufiges Ergebnis. Wir müssen das endgültige Resultat abwarten.” Obrador, der eine Politik für die Armen in Mexiko propagiert, hat nach der Wahl seinen eigenen Sieg erklärt. Er kündigte an, möglicherweise gerichtlich vorzugehen, sollte Calderon auch nach Auszählung von 100 Prozent der Stimmen einen Vorsprung haben. Sein Wahlkampfteam habe Unregelmäßigkeiten bei der Wahl festgestellt, sagte Lopez Obrador.