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Zahl der Toten in Valencia steigt auf 41

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Zahl der Toten in Valencia steigt auf 41

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Spanien trauert um die Opfer des bislang schwersten U-Bahn-Unglücks in der Geschichte des Landes. Angehörige mussten in Valencia tote Familienmitglieder identifizieren. Sie wurden dabei von Psychologen betreut. Einige Leichen seien stark verstümmelt, hieß es. Die Bahn war am frühen Nachmittag in der ost-spanischen Stadt Valencia entgleist. Mindestens 41 Menschen kamen ums Leben. Knapp 50 wurden verletzt, einige lebensgefährlich.

Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hielt sich zum Zeitpunkt des Unglücks in Indien auf. Seinen Besuch in Neu-Delhi will er aufgrund der Ereignisse verkürzen.

“Ich möchte den Familien der Opfer mein tiefes Mitgefühl aussprechen – auch im Namen der Regierung, der Nation und im Namen aller Spanier”, so Zapatero. Über die Unglücksursache herrschte zunächst Unklarheit. Verantwortlich könnte überhöhte Geschwindigkeit oder ein Radbruch gewesen sein. Eine Augenzeugin sagte: “Es gab eine Explosion, dann war überall schwarzer Rauch. Und dann bin ich hinaus gelaufen.” Viele konnten sich nicht mehr ins Freie retten: Sie wurden in den umgestürzten Waggons eingeklemmt.

Die Todesopfer werden im Laufe des Tages beigesetzt. An der Trauerfeier in der Kathedrale von Valencia wird auch das Königspaar teilnehmen.