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Provokation aus Nordkorea

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Provokation aus Nordkorea

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Nordkorea hat ungeachtet internationaler Warnungen Raketentests durchgeführt. In der Nacht seien mehrere Raketen abgefeuert worden, darunter auch mindestens eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong -2. US-Angaben zufolge ist dieser Test jedoch nach 40 Sekunden fehlgeschlagen. Mehrere Geschosse sollen im japanischen Meer niedergegangen sein, etwa 500 bis 700 Kilometer von der japanischen Küste entfernt. Nach US-Angaben soll die Taepodong-2 Alaska erreichen können.
Der japanische Regierungssprecher Shinzo Abe sagte, dass Nordkorea die Raketen trotz internationaler Warnungen abgefeuert hätte, sei ein ernsthaftes Problem für den Frieden, die Sicherheit in der Region und die Nicht-Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen. Japan protestiere energisch und bedaure den Schritt Nordkoreas sehr.

Die Regierung in Tokyo richtete einen Krisenstab ein, die japanische Polizei und die südkoreanische Armee wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Auf japanisches Ersuchen befasst sich der Weltsicherheitsrat heute auf einer nicht öffentlichen Sitzung mit dem Vorfall. Japan und die USA hatten Nordkorea für den Fall von Raketentests mit Wirtschaftssanktionen gedroht.