Eilmeldung

Eilmeldung

Weltsicherheitsrat befasst sich mit nordkoreanischen Raketentests

Sie lesen gerade:

Weltsicherheitsrat befasst sich mit nordkoreanischen Raketentests

Schriftgrösse Aa Aa

Nach siebenjähriger Pause hat Nordkorea wieder Raketentests vorgenommen und damit weltweit starke Proteste ausgelöst. Das kommunistische Regime in Pjöngjang schoss am Mittwoch mindestens sieben Raketen ab, darunter soll auch eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong 2 gewesen sein. Sie könnte einen nuklearen Sprengkopf bis in die USA tragen. Allerdings sei sie nach 40 Sekunden Flugdauer ins Japanische Meer gestürzt, hieß es. In New York befasste sich der Weltsicherheitsrat mit einem Resolutionsentwurf zu den Tests. Die unmittelbaren Nachbarländer Russland, China, Südkorea und Japan reagierten scharf auf die nordkoreanischen Versuche. Der amerikanische UN-Botschafter John Bolton sagte, der Sicherheitsrat sei sich darüber einig, dass man ein unmissverständliches Signal an Pjöngjang senden müsse, und das werde man in den kommenden Tagen auch tun. Japan, derzeit nichtständiges Mitglied im Weltsicherheitsrat, verhängte zunächst eine Hafensperre für die einzige Passagierfährverbindung sowie ein Einreiseverbot für Beamte, Schiffsbesatzungen und Charterflüge aus Nordkorea. Die getesteten Mittel-und Kurzstreckenraketen vom Typ Scud und Rodong landeten entlang der Küste, die sich von Nordkorea bis nach Russland erstreckt.