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Gespräche zwischen Batasuna und Sozialisten im Baskenland

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Gespräche zwischen Batasuna und Sozialisten im Baskenland

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Im baskischen San Sebastian sind Vertreter der separatistischen Batasuna-Partei und der regierenden Sozialisten zu Gesprächen zusammengekommen. Die Delegationen wurden geführt von dem Generalsekretär der baskischen Sozialisten, Paxti Lopez, und Batasuna-Sprecher Arnaldo Otegi. Dieser sprach von einem historischen Treffen, das größte Bedeutung habe und die Möglichkeit eröffne, das Baskenland zun befrieden und zu normalisieren. Zuvor hatte der Nationale Gerichtshof in Madrid den Weg für das Treffen frei gemacht und damit der verbotenen Batasuna-Partei die politische Betätigung gestattet. Batasuna gilt als politischer Arm der Untergrundorganisation ETA. Vor dem Hotel, in dem die Gespräche stattfanden, demonstrierten Hinterbliebene von Opfern der ETA-Terroranschläge gegen das Treffen.

Laut Umfragen billigen jedoch zwei Drittel der spanischen Bevölkerung den von Ministerpräsident Zapatero begonnen Friedensprozess. Bei den Gesprächen wollen die Sozialisten die Ernsthaftigkeit des Gewaltverzichts der ETA ausloten. Die ETA hatte im März eine unbegrenzte Waffenruhe erklärt.