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Israels Armee rückt weiter in Gazastreifen vor

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Israels Armee rückt weiter in Gazastreifen vor

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Die israelische Armee ist weiter in den nördlichen Gazastreifen vorgedrungen. In der Stadt Beit Lahiya kam es zu einem Schusswechsel mit Palästinensern. Ziel der Armee sind Stellungen, aus denen Raketen auf Israel abgeschossen werden. Dazu gehören auch die Ruinen von drei früheren Siedlungen, die beim israelischen Abzug aus dem Gazastreifen letztes Jahr aufgegeben worden waren. Sowohl Regierung als auch Armee betonten aber, die Truppen seien “zeitlich begrenzt” im Gazastreifen. Man wolle nur den Raketenbeschuss israelischer Grenzorte unterbinden. Sie bestritten Berichte über eine geplante Pufferzone im Norden des Streifens.

Außerdem suchen die Truppen weiter den vor elf Tagen entführten israelischen Soldaten. Die Entführer fordern im Austausch die Freilassung von Palästinensern in israelischer Haft; Israel lehnt das aber ab. Diese Entführung hatte Israels Angriffe im Gazastreifen ausgelöst; verstärkt wurden sie jetzt durch den Raketenbeschuss der Stadt Aschkelon. Am Abend trafen zwei weitere Raketen die Küstenstadt mit ihren mehr als hunderttausend Einwohnern; verletzt wurde offenbar niemand. Bisher lag Aschkelon für palästinensische Raketen zu weit entfernt.