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Neue Auszählung in Mexiko mit neuem Zwischenergebnis

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Neue Auszählung in Mexiko mit neuem Zwischenergebnis

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In Mexiko werden die Stimmen der Präsidentschaftswahl neu ausgezählt. Damit soll festgestellt werden, ob der konservative Kandidat Felipe Calderon tatsächlich das Rennen gemacht hat. Calderons Herausforderer, der Linkspolitiker Andres Manuel Lopez Obrador beansprucht für sich ebenfalls Wahlsieger zu sein und sprach von Unregelmäßigkeiten: “Es gibt keinen Zweifel, dass die ursprünglichen Ergebnisse manipuliert waren. Wir haben Beweise dafür.”

Nach den Ergebnissen der Neuauszählung in rund der Hälfte der Wahlbüros liegt nun Lopez Obrador mit 2,6 Prozent vorn. Die Wahlkommission hatte nach einer elektronischen Auszählung aller Stimmen zuvor einen hauchdünnen Vorsprung von 0,6 Prozent für Calderon festgemacht. Calderon sagte zum aktuellen Auszähungsstand: “Wir könnten jetzt auch zu Demonstrationen aufrufen, aber das kann nicht die Stimme des Wähler ersetzen.”

Zuvor hatte es in der Hauptstadt Mexiko-Stadt Demonstrationen zu Gunsten von Lopez Obrador gegeben. Obrador warnte, dass es zu landesweiten Unruhen kommen könnte, wenn die Auszählung nicht sauber sei.