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Nordkorea will Raketentests trotz weltweiter Proteste fortsetzen

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Nordkorea will Raketentests trotz weltweiter Proteste fortsetzen

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Trotz weltweiter Proteste und Sanktionsdrohungen will Nordkorea seine Raketentests fortsetzen. Das nordkoreanische Außenministerium drohte zugleich mit Gegenmaßnahmen, sollte jemand versuchen, Nordkorea das Recht auf Raketentests abzusprechen oder Druck auf das Land auszuüben. Japan hatte gestern dem Weltsicherheitsrat einen Resolutionsentwurf vorgelegt, in dem das Abfeuern der Raketen als Bedrohung des Friedens und der Sicherheit gewertet wird.

Dies sei eine Gelegenheit, um die internationale Staatengemeinschaft davon zu überzeugen, dass Nordkorea seine Rüstungs-Programme aufgeben müsse, sagte US-Präsident George W. Bush. Pyöngjang habe dies bereits zugesichert und müsse daran erinnert werden. Japans Regierung unter Ministerpräsident Junichiro Koizumi fordert Sanktionen gegen Nordkorea. In der japanischen Öffentlichkeit sind die Raketentests mit besonderer Besorgnis aufgenommen worden. Nach südkoreanischen Berichten hat das nordkoreanische Militär bereits drei bis vier weitere Raketen kurzer oder mittlerer Reichweite startklar gemacht.