Eilmeldung

Eilmeldung

Großbritanniens bittere Erinnerung

Sie lesen gerade:

Großbritanniens bittere Erinnerung

Schriftgrösse Aa Aa

Mit zwei Schweigeminuten gedachte das ganze Königreich seiner Opfer der Selbstmordattentate. Big Ben läutete und die Menschen hielten inne. Genau vor einem Jahr hatten vier Attentäter unter anderem in der U-Bahn, nahe der Station Kings-Cross, ihre tödlichen Sprengsätze gezündet. 28 Menschen starben und mehr als 21wurden verletzt. In der St. Giles Kathedrale im schottischen Edinburg, erinnerte Queen Elisabeth und die königliche Familie an die Toten der Terroranschläge.
Überall im Königreich gedachte die Bevölkerung der Opfer des 7.Juli vergangenen Jahres.

Kulturministerin Tessa Jowell und Londons Bürgermeister Ken Livingston legten Blumen am U-Bahneingang Kings-Cross nieder, exakt zu dem Zeitpunkt, als die Attentäter damals ihre Bomben zündeten. Viele Angehörige der Opfer, Überlebende und Helfer nahmen an den Trauerfeierlichkeiten teil. Mit einer Zeremonie am Russell-Square erinnerten sich die Menschen an die Anschläge. Damals sprengte sich ein muslimischer Selbstmörder in dem Doppeldeckerbus Nr.30 in die Luft und riss 13 Menschen mit in den Tod, mehr als 110 Personen wurden verletzt. Ingesamt verloren bei den Anschläge 56 Menschen ihr Leben fast 700 wurden verletzt. Die Gedenkfeierlichkeiten wurden von neuen Terrordrohungen überschattet. Die Polizei hat die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.