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Kuss im All

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Kuss im All

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Zwei Tage nach dem Start hat die Raumfähre “Discovery” an die Internationale Raumstation ISS angedockt. In 400 Kilometern Höhe koppelte die siebenköpfige Mannschaft an die Weltraumstation an. Das Manöver wird auch “Kuss im All” genannt. Dabei nähert sich die mehr als 100 Tonnen schwere Raumfähre senkrecht und sehr langsam der ISS. Nach dem Andocken dauert es zwei Stunden, bis die Luken geöffnet werden können.

Als erster Deutscher hat der Astronaut Thomas Reiter die Raumfähre erreicht. Der 48-Jährige soll mindestens sechs Monate an Bord bleiben. Erstmals seit dem tödlichen Unglück der Raumfähre “Columbia” arbeiten und leben damit wieder drei Raumfahrer auf der ISS. Reiter wird als Bordingenieur arbeiten. Die “Discovery” soll am 14. Juli wieder von der Raumstation abkoppeln und ihren 32. Weltraumeinsatz zwei Tage später beenden.