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Experten untersuchen Airbus-Unglück

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Experten untersuchen Airbus-Unglück

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Nach der Bruchlandung eines Airbus A 310 im sibirischen Irkutsk haben russische Ermittler gemeinsam mit Airbus-Experten mit der Auswertung der Black Box begonnen. Bei schlechtem Wetter schoss die Maschine der Sibir Air über die nasse Landebahn hinaus, prallte in eine Reihe von Garagen und ging in Flammen auf, laut einem Airline-Sprecher war sie frisch gewartet:
“Am Vorabend wurde der Airbus noch durchgecheckt. Nach den uns vorliegenden Unterlagen war das Flugzeug in einem guten Zustand.”

Von den 204 Insassen starben 124, 55 befanden sich am Montagmorgen noch in den umliegenden Krankenhäusern.
Der Flughafen in Irkutsk blieb lange Zeit gesperrt. Nach jetzigem Stand habe bei der Landung nach dem Einsetzen der Schubumkehr das Bremssystem versagt. Die Staatsanwaltschaft schließt weder einen Pilotenfehler noch technisches Versagen aus.
Ein Terroranschlag sei aber unwahrscheinlich.