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Trauer um die Opfer des Flugzeugunglücks in Russland

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Trauer um die Opfer des Flugzeugunglücks in Russland

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Nach dem Flugzeugunglück in Sibirien hat für die Opfer ein Trauergottesdienst in Moskau stattgefunden. Nach jüngsten Angaben aus der russischen Hauptstadt kamen dabei 124 Menschen ums Leben, vier werden noch vermisst. In Moskau wurden die Flaggen auf Halbmast gesetzt.

Unklarheit herrscht über die Anzahl der Deutschen an Bord der verunglückten Maschine. In einer Mitteilung des russischen Außenministeriums war von drei Personen die Rede. Eine junge Frau aus Stuttgart zählt zu den Verletzten.

Ein Airbus der russischen Gesellschaft Sibir war am Sonntag in Irkutsk über die nasse Landebahn hinausgeschossen, in eine Reihe von Garagen geprallt und denn in Flammen aufgegangen. Die genaue Unglücksursache ist noch unbekannt.

52 Passagiere überlebten, einige von ihnen mit schweren Verletzungen. “Das Flugzeug landete, doch es wurde nicht langsamer”, berichtete eine junge Frau. “Dann geschah das Unglück und Panik brach aus. Mein Mann rettete mich geistesgegenwärtig aus den Trümmern”.

In dem Flugzeug befanden sich auch 16 Kinder, die einen Teil der Sommerferien am Baikalsee verbringen sollten. Die Staatsanwaltschaft geht von drei möglichen Unglücksursachen aus: Von einem technischen Fehler, schlechtem Wetter oder menschlichem Versagen.