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Atomgespräche mit der EU: Der Iran bleibt hart

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Atomgespräche mit der EU: Der Iran bleibt hart

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In Brüssel sind am Dienstag die Gespräche zwischen der EU und dem Iran zur Entschärfung des Konflikts um die Atompolitik des Irans ergebnislos zuende gegangen. In einem gut vierstündigen Gespräch mit dem iranischen Chefunterhändler Ali Laridschani hatte der außenpolitische EU-Beauftragte Javier Solana auf eine rasche Antwort Teherans auf das westliche Angebot gedrängt.

Solana will nun den Weltsicherheitsrat über das Scheitern der Gespräche unterrichten: “Wir werden nun die Lage analysieren und müssen sehen wie es weitergeht”, sagte Solana nach der Unterredung mit Lardischarni.

Der iranische Chefunterhändler Ali Laridschani sprach von einem “langen Prozeß” und forderte Geduld.

Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad zeigte sich in einer Rede in der Provinz Aserbaidschan erneut unnachgiebig. Der Iran werde “nicht ein Jota” von seiner Absicht abweichen, den Brennstoffkreislauf vollständig zu
beherrschen. “Die iranische Nation ist entschlossen, alle ihre Rechte zu erlangen, darunter alle ihre nuklearen Rechte”, sagte Staatspräsident Ahmadinedschad . Die Propaganda westlicher Mächte zu dem Thema sei “übelgesinnt”.

Das Angebot des Westens sieht eine enge wirtschaftliche, wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit mit dem Iran vor, wenn dieser die Urananreicherung aufgibt.