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Nordkoreanische Raketentests: US-Sondergesandter Hill in Peking

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Nordkoreanische Raketentests: US-Sondergesandter Hill in Peking

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Seit Freitag liegt dem Weltsicherheitsrat eine von den USA, Japan, Frankreich und Großbritannien eingebrachte Resolution gegen die nordkoreanischen Raketentests vor. Die Abstimmung darüber wurde jedoch zunächst verschoben. Im Moment versucht der US-Sondergesandte und stellvertretende Außenminister Christopher Hill das Problem auf diplomatischem Weg zu lösen.

Der stellvertretende, chinesische Außenminister Wu Dawei kehrte von einem Besuch aus Nordkorea nach Peking zurück, um dort mit Hill zusammenzutreffen. Hill forderte Pjöngyang auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Er begrüßte die Entscheidung des Weltsicherheitsrats, mit einer Resolution zu warten: “Wir befinden uns an einem kritischen Punkt. Es war wichtig, die Abstimmung zu verschieben, denn die chinesische Regierung ist mit in einer diplomatischen Mission beschäftigt.”
Hill kam aus Tokio, wo er Gespräche mit der japanischen Regierung führte. Ein Sprecher von Ministerpräsident Junichiro Koisumi sagte, die Raketentests seien eine direkte Bedrohung Japans.