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Rebellenführer Schamil Basajew bei Explosion getötet

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Rebellenführer Schamil Basajew bei Explosion getötet

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Tschetschenische Rebellen haben den Tod von Schamil Basajew bestätigt. Allerdings habe es sich um einen Unfall gehandelt und nicht, wie von den russischen Behörden behauptet, um eine kontrollierte Aktion des Inlandsgeheimdienstes, heißt es auf einer Internetseite. Der als Top-Terrorist gesuchte Basajew war in der Nacht zu Montag bei einer Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Lasters ums Leben gekommen – so wie bis zu 10 weitere Rebellen. Basajew befand sich offenbar in einem Auto in der Nähe der Explosion. Der Vorfall ereignete sich in der Teilrepublik Inguschetien, die an Tschetschenien grenzt.

Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes, Nikolai Patruschew, informierte den russischen Präsidenten Wladimir Putin während eines vom Fernsehen übertragenen Treffens. Putin gratulierte dem FSB zu seinem Erfolg und erklärte, dies sei die verdiente Rache für alle Verbrechen “dieser Banditen”, für die Kinder von Beslan, für Budionowsk, für die Anschläge auf Moskau und in ganz Russland.

Basajew soll den Behörden zufolge einen Anschlag auf den G8-Gipfel geplant haben, der am Wochenende in Moskau statt findet. Die Rebellen nannten ihn auf ihrer Internetseite einen “heiligen Märtyrer”