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Bush und Putin fordern Ende der Kämpfe in Nahost

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Bush und Putin fordern Ende der Kämpfe in Nahost

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Ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten haben US-Präsident George W. Bush und der russische Präsident Wladimir Putin verlangt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz während des G8 Gipfels im russischen St-Petersburg sagte Bush: “Nach meiner Ansicht ist der beste Weg zu einem Ende der Gewalthandlungen zu verstehen, wieso sie überhaupt entstanden sind. Die Hisbollah hat aus Libanon Israel mit Raketen angegriffen. Und Hisbollah hat zwei israelische Soldaten in iher Gewalt gebracht.”

Putin verurteilte aufs Schärfste den Einsatz von Gewaltanwendung und Entführungen als Mittel zum Erreichen politischer Ziele. “Von diesem Standpunkt aus verstehen wir die Sorgen Israels. Auf der anderen Seite muß der schnelle militärische Gegenschlag aber auch verhältnismäßig bleiben.” Die beiden Präsidenten vermieden jedoch ausdrücklich jeden Anschein, hier würden zwei Weltmächte wie in früheren Zeiten den Ton angeben. In Fragen wie der Nutzung der Nukleartechnik oder Terrorismusbekämpfung werde man um die Zustimmung der Weltöffentlichkeit werben, betonten Bush und Putin unisono.