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Hisbollah beschießt weiter Ziele im Norden Israels

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Hisbollah beschießt weiter Ziele im Norden Israels

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Der Alltag im Norden Israels ist komplett zum Erliegen gekommen. Geschäfte sollen weiter geschlossen bleiben. Sicherheitskräfte überwachten die Städte. Viele Einwohner verschanzten sich, um sich vor neuen Raketenangriffen zu schützen. Auch den Sabbat feiern sie in Schutz-Unterkünften. Andere flohen in den Süden des Landes, weil sie sich dort sicherer fühlen. Allerdings gelangten die aus dem Süd-Libanon abgefeuerten Geschosse weit in israelisches Gebiet: So wurde am Morgen die Stadt Tiberiad getroffen, zuvor bereits die rund 35 Kilometer von der Grenze entfernte Hafenstadt Haifa.

In den letzten Tagen trafen etwa 300 Kurzstreckenraketen vom Typ Katjuscha mehr als ein Dutzend israelische Städte und Ortschaften. Am Freitag und in der Nacht zu Samstag hatte die Hisbollah erneut einige Orte angegriffen. Mehrere Israelis wurden verletzt. EU-Botschaften raten dringend von Reisen in den Norden Israels und an den See Genezareth ab. Planungen über die mögliche Evakuierung von Europäern laufen an.