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Angst vor weiteren Angriffen in Nahariya und Haifa

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Angst vor weiteren Angriffen in Nahariya und Haifa

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Der israelische Verteidigungsminister Amir Peretz hat die jüngsten Angriffe auf Ziele im Libanon verteidigt. Die Offensive werde fortgesetzt, bis die Hisbollah entwaffnet sei, sagte Amir Peretz bei einem Besuch in in der Stadt Nahariya. Peretz sprach den verbliebenen Einwohnern Mut zu, viele Menschen haben die Stadt verlassen. Nahariya liegt nur wenige Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt.

Bislang prasselten über 40 Katjuscha-Raketen auf den Ort nieder, fast ein Zehntel aller bislang auf Israel abgefeuerten Geschosse. Südlich von Nahariya liegt die Hafenstadt Haifa. Von dort waren gestern erneut mehrere aus dem Libanon abgefeuerte Raketen eingeschlagen. Dabei wurde ein Eisenbahn-Depot getroffen, acht Menschen starben. Mehrere wurden verletzt.

Der Chef der schiitischen Hisbollah-Miliz, Scheich Hassan Nasrallah, hatte anschließend weitere Anschläge angekündigt.
Die Drohung zeigt offenbar Wirkung. Heute morgen waren in Haifa weniger Menschen unterwegs als sonst. “Ich muss aufmachen”, sagt der Inhaber eines Zeitungsladens “obwohl die Kunden heute nicht kommen. Vielleicht läuft das Geschäft im Laufe des Tages besser.”

Unterdessen halten die israelischen Truppen im Grenzgebiet zum Libanon weiter Stellung, um bei einem erneuten Anschlag reagieren zu können.