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G-8-Treffen zu Ende

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G-8-Treffen zu Ende

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In Sankt Petersburg ist der Gipfel der sieben führenden Industrienationen und Russland ohne weitreichende Ergebnisse zu Ende gegangen. Das G-8-Treffen war vom Krieg im Nahen Osten überschattet worden, so dass ursprünglich geplanten Themen weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden konnte. Aber auch zum Konflikt im Nahen Osten gelang es den Teilnehmern auf Grund von Uneinigkeit nur eine vage Erklärung abzugeben, in der es heißt, das Feuer solle auf beiden Seiten eingestellt werden. UN-Generalsekretär Kofi Annan appellierte an die Konfliktparteien, das Leben von Zivilisten zu schonen, und weiteres Leid zu vermeiden.

Der Weltsicherheitsrat wird nach Angaben von Annan die Entsendung einer Truppe in die Region prüfen. US-Präsident George W. Bush hatte gesagt, die Welt dürfe nicht vergessen, dass der Konflikt erst eskaliert sei, als die Hisbollah zwei israelische Soldaten entführte. Zu den G8 Staaten gehören außer Russland Italien, Deutschland, Japan, Frankreich, Großbritannien, Kanada und die USA. Auf einer abschließenden Pressekonferenz betonte Gastgeber Wladimir Putin, sein Land werde in Zukunft eine stärkere Rolle in der Welt spielen.